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Welche Unterlage brauche ich für welchen Bodenbelag?

Welche Unterlage brauche ich für welchen Bodenbelag?

Warum überhaupt eine Unterlage?

Eine Trittschalldämmung ist mehr als nur eine Schicht zwischen Estrich und Boden. Sie...

  • reduziert den Trittschall

  • sorgt für angenehmen Gehkomfort

  • schützt vor aufsteigender Feuchtigkeit

  • erhöht die Langlebigkeit deines Bodens

  • verbessert ggf. die Energieeffizienz

Unterlage für Vinylboden

  • Spezielle Vinylunterlagen (formstabil, dünn, HDF-geeignet)

  • Integrierte Dämmung bei manchen Klick-Vinylböden – keine zusätzliche Unterlage nötig

  • Feuchtraumgeeignete Varianten mit Dampfbremse

👉 Keine weichen Schaumunterlagen verwenden!

Unterlage für Laminat

  • PE-Schaumunterlagen – ideal für einfache Projekte

  • Trittschalldämmung mit Dampfsperre – bei Estrich empfehlenswert

  • Korkunterlagen – natürlich & bequem

  • XPS-Unterlagen – robust & für Fußbodenheizung geeignet

Unterlage für Vinylfliesen / Designboden

  • Druckstabile Dämmmatten

  • Feuchtraumgeeignete Unterlagen

  • Kombinierte Systeme mit Schall- & Wärmeschutz

Bei Fußbodenheizung beachten:

  • Wärmeleitfähige Unterlage mit geringem Wärmedurchlasswiderstand
    (< 0,15 m²K/W)

  • Keine stark dämmenden Materialien verwenden!

In Feuchträumen:

  • Dampfbremse oder PE-Folie

  • Nur geeignete Materialien verwenden – besonders bei Estrich, Bad oder Keller

Zusammenfassung

Bodenbelag Empfohlene Unterlage Besonderheiten
Vinyl Druckstabile Vinylunterlage Keine weiche Schaumunterlage!
Laminat PE-Schaum, XPS, Kork, Dampfsperre Schallreduktion & Komfort
Vinylfliesen Designboden-Unterlage mit Feuchteschutz Auch für Bad & Küche geeignet
Fußbodenheizung Wärmeleitfähige Spezialunterlage Wärmedurchlasswiderstand < 0,15 m²K/W
Feuchträume Dampfbremse oder PE-Folie Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit

Schritt-für-Schritt: Die richtige Unterlage finden

  1. Bodenbelag definieren: Vinyl, Laminat oder Designboden?

  2. Untergrund prüfen: Estrich, Holz, Fliesen – trocken & eben?

  3. Raumnutzung berücksichtigen: Bad, Küche, Wohnzimmer, Keller?

  4. Spezialanforderungen beachten: Fußbodenheizung, Trittschall, Dämmung?

  5. Passende Unterlage wählen: formstabil, feuchtraumgeeignet, wärmeleitfähig

  6. Verlegung planen: Aufrollen, auslegen, ggf. verkleben oder fixieren

Noch unsicher?
In unserem Onlineshop findest du eine Auswahl an professionellen Unterlagen für jeden Bodenbelag – inklusive detaillierter Produktinfos und passendem Zubehör.

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